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Schulterprobleme im Bett – wenn Liegen zur Belastung wird

Schulterschmerzen in der Nacht oder ein eingeschlafener Arm am Morgen sind häufige Anzeichen dafür, dass die Schulter im Liegen nicht ausreichend entlastet wird. Viele Betroffene vermuten die Ursache allein bei der Matratze – tatsächlich entscheidet jedoch meist das Zusammenspiel mehrerer Faktoren darüber, ob der Körper regeneriert oder unter Spannung bleibt.

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Die Schulter ist das beweglichste Gelenk des Körpers, zugleich aber auch eines der empfindlichsten. Belastungen aus dem Alltag, einseitige Bewegungsmuster oder muskuläre Dysbalancen verschwinden nachts nicht automatisch. Werden sie im Schlaf nicht ausgeglichen, setzen sie sich fort – genau dann, wenn Erholung stattfinden sollte.

Frau mit Schulterschmerzen sitzt auf einem Bett

Ursachen für Schulterprobleme im Bett

Schulterschmerzen entstehen selten plötzlich. In den meisten Fällen entwickelt sich das Problem schleichend – durch eine Kombination aus Alltagsbelastung, muskulärem Ungleichgewicht und fehlender Entlastung im Liegen.

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Typische Ursachen sind:


• Eine zu harte oder wenig nachgiebige Matratze, in die die Schulter in Seitenlage nicht ausreichend einsinken kann


• Eine fehlende oder ungenügende Schulterabsenkung im Lattenrost, wodurch permanenter Druck auf das Schultergelenk entsteht


• Verkürzte Brust- und vordere Schultermuskulatur, die den Oberkörper nach vorne zieht


• Überlastete Gegenspieler im Rücken- und Schulterblattbereich, die ständig gegenhalten müssen


• Bewegungsmangel oder Fehlhaltung im Alltag, welche die Spannung zusätzlich verstärken

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Erhält die Schulter im Liegen zu wenig Raum, wird das Gelenk zusammengedrückt. Der Oberarmkopf drückt vermehrt in die Schulterpfanne, Sehnen und Schleimbeutel geraten unter Dauerstress. Die Folge: Die Spannung nimmt über Nacht zu, statt sich zu lösen.

Warum die Schulterabsenkung entscheidend ist

Eine Matratze allein kann die Schulter in Seitenlage meist nicht ausreichend aufnehmen. Erst eine individuell einstellbare Unterfederung mit gezielter Schulterabsenkung schafft den nötigen Raum, damit die Schulter einsinken kann, ohne dass der Rumpf instabil wird.

 

Fehlt diese Absenkung, kippt der Oberkörper nach vorne oder hinten. Dadurch entstehen Druckpunkte, eine Verdrehung der Wirbelsäule sowie Zugspannungen im Nacken- und Schulterbereich – häufig mit ausstrahlenden Beschwerden bis in den Arm.

Seitenlage mit gesunder Schulterhaltung
Schlafsystem mit Kissen, Matratze und Unterfederung

Zusammenspiel von Matratze, Lattenrost und Kissen

Eine nachhaltige Entlastung der Schulter entsteht nur durch das abgestimmte Zusammenspiel aller Komponenten:

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Die Matratze verteilt den Druck und gibt der Schulter punktuell nach


Der Lattenrost bestimmt, wie weit die Schulter tatsächlich absinken kann


Das Kissen gleicht die Kopfhöhe aus, damit die Wirbelsäule in Seitenlage gerade bleibt

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Fehlt eine dieser Abstimmungen, kann selbst ein hochwertiges Einzelprodukt seine Wirkung nicht entfalten. Erst die individuelle Anpassung des gesamten Schlafsystems ermöglicht es Muskeln und Gelenken, sich über Nacht wirklich zu entspannen.

Ihr nächster Schritt

Wenn Sie sich in diesen Beschreibungen wiedererkennen, lohnt sich ein genauer Blick auf Ihre aktuelle Liegesituation. Oft lassen sich Schulterprobleme bereits durch gezielte Anpassungen deutlich lindern.

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Vereinbaren Sie eine unverbindliche Schlafberatung – wir nehmen uns Zeit, analysieren Ihr Liegen ganzheitlich und zeigen Ihnen Lösungen, die zu Ihrem Körper passen.

Häufig gestellte Fragen

Infanger Gesunder Schlaf GmbH

Sihlbruggstrasse 109

6340 Baar (Sihlbrugg)

Kompetenzzentrum Schmerzfrei Schlafen
IG RLS

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Wir bitten Sie, Ihren Besuch vorgängig mit uns abzusprechen.

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Termine: Dienstag bis Freitag, Samstag bis Mittag

(Montag geschlossen)

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