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Kopfschmerzen & Migräne – wenn der Kopf keine Ruhe findet

Wiederkehrende Kopfschmerzen oder Migräne treten bei vielen Betroffenen regelmässig auf und werden oft falsch eingeordnet. Meist werden sie mit Medikamenten behandelt, doch das bekämpft nur die Symptome, nicht die Ursachen.

In unseren Beratungen hören wir häufig: «Ich habe chronische Kopfschmerzen, aber das hat sicher nichts mit meinem Bett zu tun.» Ein Gedanke, der nachvollziehbar klingt und dennoch oft zu kurz greift. Denn in der Nacht entscheidet sich, ob sich Muskulatur, Faszien und Nerven entspannen oder weiter in Spannung bleiben.

Frau mit Kopfschmerzen hält sich den Kopf
Frau deckt den Kopf mit einem Kissen wegen Kopfschmerzen ab

Arten von Kopfschmerzen verstehen

Bevor man über Lösungen spricht, ist es wichtig zu verstehen, welche Art von Kopfschmerz überhaupt vorliegt:

Spannungskopfschmerzen entstehen meist durch muskuläre Überlastung im Nacken-, Schulter- oder Kieferbereich.

Migräne ist eine neurologische Erkrankung, bei der Gefäss- und Nervenreaktionen eine zentrale Rolle spielen. Sie zeigt sich typischerweise als pulsierender, halbseitiger Schmerz, oft begleitet von Übelkeit, Licht- oder Geräuschempfindlichkeit.

Rund 18 % der Frauen und 6 % der Männer sind betroffen und viele leiden zusätzlich unter Verspannungen, die die Symptome weiter verstärken.

Wenn Kopfschmerzen im Schlaf entstehen

Betroffene achten auf Ernährung, Flüssigkeit und Bewegung, und trotzdem treten Kopfschmerzen besonders am Morgen auf.

Das kann ein Hinweis sein, dass sich Spannung in der Nacht aufbaut, anstatt abgebaut zu werden. In Rücken- oder Seitenlage wirken über mehrere Stunden Druck- und Zugkräfte auf Nacken, Schultern und obere Wirbelsäule.

 

Wenn Matratze, Unterfederung oder Kissen diese Bereiche nicht harmonisch stützen, kommt es zu einer leichten Fehlstellung oder Dauerspannung der Nackenmuskulatur. Diese Spannung kann über Nerven- und Faszienverbindungen Kopfschmerz- oder Migräneattacken begünstigen.

Ungünstige Kopf- und Nackenhaltung in Liegeposition
Analyse der Liegehaltung im Fachgeschäft

Warum das richtige Schlafsystem helfen kann

Ein präzise abgestimmtes Schlafsystem kann muskuläre Entlastung gezielt fördern – besonders dann, wenn die Ursache im Bereich von Nacken, Schulter oder oberer Wirbelsäule liegt.

• Die Matratze sorgt für gleichmässige Druckverteilung und verhindert Überstreckung oder Einsinken im Nackenbereich.


• Die Unterfederung stabilisiert die Schulter- und Oberkörperlage.


• Ein elektrisch verstellbarer Lattenrost kann zusätzlich helfen, durch leichte Veränderung der Oberkörperposition die nervliche Spannung zu reduzieren. Diese Entlastung der Nackenmuskulatur wirkt oft wie ein „Reset“: Der Körper kann entspannen, und das Risiko nächtlicher Kopfschmerz- oder Migräneepisoden sinkt deutlich.

Ganzheitlich denken – Ursachen verstehen

Kopfschmerzen und Migräne sind multifaktorielle Beschwerden – es gibt selten nur eine Ursache. Darum lohnt es sich, alles, was zur Entlastung beitragen kann, parallel zu kombinieren:

  • ergonomisch richtige Liegeposition

  • regelmässige Bewegung

  • ausgewogene Ernährung & Flüssigkeitszufuhr

  • gezielte Entspannung oder Stressabbau

Oft ist es die Summe kleiner Anpassungen, die den entscheidenden Unterschied macht.

Unser Ziel bei Infanger Gesunder Schlaf GmbH: Ihr Körper soll in der Nacht loslassen können, damit Therapien wirken, Muskeln entspannen und Sie ohne Schmerzen aufwachen.

Ihr nächster Schritt

Wenn Sie häufig mit Kopfschmerzen oder Migräne aufwachen, kann das ein Zeichen sein, dass Ihr Schlafsystem Ihre Regeneration behindert. Lassen Sie Ihre Liegesituation unverbindlich prüfen, denn manchmal liegt der Schlüssel zur Entlastung nicht in weiteren Schmerzmitteln, sondern in der richtigen Schlafposition.

Häufig gestellte Fragen
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