IVK

Infanger Verhaltenskodex, Infanger Gesunder Schlaf GmbH, Sihlbruggstrasse 109, CH-6340 Baar

1 Allgemeine Punkte

1.1       Der Infanger-Verhaltenskodex (nachfolgend IVK genannt) regelt das ganzheitliche, umfassende und notwendige Verhalten für eine mögliche Besserung rund um das Thema Verspannungen und Schmerzen beim Schlafen und Liegen.
1.2       Der IVK von Infanger bildet verbindlicher und integrierender Bestandteil der jeweils unterzeichneten Dokumente, wie z.B. Offerte, Auftragsbestätigung, Lieferschein, des bestätigten Kaufvertrags usw. Bei Nichtbeachtung der folgenden Punkte kann ein Rücknahmeantrag abgelehnt werden.
1.3       Nachstehende Punkte sind kein Ersatz für ärztliche Empfehlungen. Sollten Sie Zweifel haben, besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Arzt. Gerne stehen wir auch für einen Austausch mit Ihrem Arzt zur Verfügung.
1.4       Infanger behält sich das Recht vor die IVK jederzeit und ohne Vorankündigung den neusten Erkenntnissen anzupassen. Die aktuelle Version kann jederzeit auf www.gesunderschlaf.ch eingesehen werden.

2 Ganzheitliches Denken

2.1       Für gesundheitliche Probleme, insbesondere Verspannungs-, Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden, gibt es vielfach mehrere Ursachen. Folglich sind es oft auch mehrere Faktoren, welche beeinflusst werden müssen, um eine mögliche Besserung der individuellen Situation zu erreichen.

2.2       Um die bestmögliche Chance auf Verbesserung zu erreichen, ist die konstruktive Mitarbeit, die positive und gesundheitsorientierte Einstellung und der Bereitschaftswille des Kunden von elementarer Wichtigkeit und wird für eine lösungsorientierte Zusammenarbeit zwingend vorausgesetzt.

3 Bett-, Schlaf- und Liegeverhalten

3.1       Sämtliche Einstellungen und Veränderungen am Lattenrost, während den ersten 10 Wochen nach Lieferdatum, dürfen ausschliesslich von Mitarbeitern von Infanger gemacht werden.

 3.2       Erlangen Sie bereits vor dem zu Bett gehen eine gewisse Ruhe, vor allem zwingend wenn Sie unter Einschlafproblemen leiden. Folgende Tipps können bereits helfen: Vermeidung von grellem Licht (TV-, Natel-, Computer-Licht) mind. 1 Stunde vor dem zu Bett gehen, leichte Bewegung (z. B. kurzer, ruhiger Spaziergang) vor dem Schlafen, ruhige Musik hören, Vermeidung von psychischem Stress (auch durch negative Nachrichten, Streit, hitzige Diskussionen, etc.).

3.3       Damit die Muskulatur die Grundspannung des Alltages nicht in die bewegungslose Phase des Tiefschlafes mitnimmt, sollten Sie jeden Tag unmittelbar vor dem Einschlafen eine entspannte Rückenlage (Relaxposition) für 15 Minuten einnehmen.

 3.4       Die optimale Entspannung erreichen Sie in der Seitenlage, welche Sie unbedingt fördern sollten. Damit Ihnen dies gelingt, ist unter Umständen ein Wechsel Ihrer Gewohnheiten nötig. Sollte Ihnen dies Mühe bereiten oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sein, wenden Sie sich an Ihren persönlichen Berater von Infanger.

3.5       Für Rücken- und Seitenlage sind unterschiedliche Einstellungen notwendig. Die von Infanger eingestellten oder angewiesenen Einstellungen dafür sind zwingend zu gebrauchen. Auch während des Schlafes können Positionswechsel mit der damit verbundenen Einstellung gemacht werden. Eine Bauchlage gilt es auf jeden Fall zu vermeiden.

 3.6       Sollten Sie 3 Wochen nach der Bettsystemumstellung stärkere Probleme haben oder neue Probleme erkennen, wenden Sie sich an Ihren Infanger Schlafberater. Unterscheiden Sie bei der Beschreibung klar zwischen: Schmerzen, unbequem und ungewohnt. Befolgen Sie dann zwingend die Anweisungen des Beraters.

3.7       Für einen erholsamen Schlaf sind regelmässige und ausreichende Schlafenszeiten entscheidend. Die ideale Schlafenszeit ist sehr individuell. Sie erkennen sie daran, dass Sie sich am Morgen ausgeruht fühlen. Als Richtwert gilt Ihr Alter: 30-50 Jahre ca. 8-9 Std., 50-70 Jahre ca. 7-8 Std. und 70-90 Jahre ca. 5-7 Std.

 3.8       Sollten Sie 3 Wochen nach der Bettsystemumstellung immer noch oder neuerdings Probleme mit dem Einschlafen oder Durchschlafen haben, wenden Sie sich an Ihren Infanger Schlafberater und befolgen Sie dessen Anweisungen.

3.9       Sorgen Sie dafür, dass Ihre Schlafumgebung während den Schlafenszeiten stockdunkel ist (stellen Sie ein komplettes Abdunkeln der Fenster sicher). Eliminieren Sie auch sämtliche Lichtquellen wie Radioweckerdisplays, Standbylampen von elektronischen Geräten, Bildschirme, usw.

3.10     Die Lärmverhältnisse sind für einen erholsamen Schlaf ebenfalls massgebend. Eine stark befahrene Strasse bzw. schlecht isolierte Fenster, lärmende Nachbarn, Haustiere, laufende Fernseher, schnarchende Partner, uvm. sollten Sie soweit wie möglich vermeiden bzw. so gut es geht eindämmen.

 3.11     Lüften Sie Ihr Schlafzimmer vor dem zu Bett gehen 15-20 Minuten gut durch. Schliessen Sie das Fenster in der Nacht ganz und achten Sie auf eine Zimmertemperatur von mindestens 18° auf Bodenhöhe.

3.12     Das Bettklima erliegt stark Ihrem subjektiven Empfinden. Wenn Sie das Bettklima trotz obenstehendem Punkt nach 3 Wochen als zu kalt oder zu heiss empfinden und/oder sogar schwitzen, müssen dringend die Materialien (Matratzenhülle/Duvet) überprüft werden.

4 Ernährung

4.1       Ernähren Sie sich ausgewogen, vielfältig und am besten Ihrem individuellen Typ entsprechend, aus frischen Gemüsen, Früchten und Eiweissen. Achten Sie dabei auch auf eine gute Grundversorgung mit Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen. Zu viel Fett und Zucker sollte auf jeden Fall vermieden werden.

 4.2       Trinken Sie täglich frisches, kohlensäurefreies Wasser (z. B. Leitungswasser) - mind. 30ml pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. Vermeiden Sie zu viel zucker-, alkohol- oder koffeinhaltige Getränke.

4.3       Übergewicht, Mangel- und Fehlernährung sollte in jedem Fall vermieden oder entsprechend behandelt/angegangen werden. Beide Zustände führen zu psychischen und physischen Problemen, die Ihren Schlaf stark beeinflussen können.

4.4       Ab 18.00 Uhr abends sollten Sie weder zu schwere, fettige Nahrung, noch zu viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Beides kann Ihre nächtliche Ruhe störend beeinflussen.

 4.5       Ihr Infanger Berater steht Ihnen gerne bei Fragen oder für entsprechende Kontakte zu Fachstellen zur Verfügung.

5 Muskelaufbau/ Muskeldehnung

5.1       Professionell begleitetes Ganzkörper-Muskel-Aufbautraining unterstützt eine grössere Leistungsfähigkeit und auch die Regenerationsphase des Körpers. Regelmässig 2-3 Trainingseinheiten à 45 bis 60 Minuten pro Woche sind empfehlenswert.

5.2       Muskulatur und Sehnenansätze sollten auf jeden Fall auch professionell gedehnt und mobilisiert werden. Vorhandene Blockaden sollten auf jeden Fall innert einer kurzen Frist von einer Fachperson gelöst werden. Betroffene Muskel und deren Gegenspieler (Antagonist) sollten gezielt gedehnt werden. 10-15 Minuten dehnen und mobilisieren pro Tag sind empfehlenswert.

6 Stress/ Sorgen

6.1       Reduzieren Sie, wo immer möglich, körperlichen sowie psychischen Stress, denn mentale Belastungen haben sehr viel mit Muskulaturspannung und umgekehrt zu tun.

6.2       Mentaltraining kann Ihnen helfen Ruhe zu finden. In welchem Mass dies bei Ihnen sinnvoll ist, ist individuell. Hierfür empfehlen wir das Aufsuchen eines geeigneten Trainers. Wenden Sie sich für einfache Tipps an Ihren Infanger Berater.

6.3       Suchen Sie sie über den Tag verteilt immer wieder gezielt die Entspannung und räumen Sie sich regelmässige Pausen ein.

7 Therapieformen

7.1       Je nach vorhandener Problematik sind unter Umständen Therapiemethoden von Nöten, um Blockaden zu lösen. Klassisch gelten hier Physiotherapie, Massage, Chiropraktik, Haltungstherapie oder Osteopathie. Infanger hat diverse qualifizierte Fachpersonen als Partner. Die Wahl des Therapeuten wird aber in jedem Fall dem Kunden überlassen.

7.2       Durch den behandelnden Arzt verschriebene Therapien und Medikamente gilt es anzuwenden/einzunehmen. Veränderungen in diesem Bereich sollten nur in Absprache mit dem Arzt gemacht werden.

8 Alltagsverhalten

8.1       Es ist sehr wichtig, dass Sie im Alltag auf Ihre Haltung achten. Sie sollte den jeweiligen Bewegungen und Anforderungen angepasst werden und anatomisch korrekt vorgenommen werden, so dass der Körper nicht überlastet oder fehlbelastet wird. Sollten Sie einer monotonen Arbeit nachgehen (z.B. Büro), können ergonomische Arbeitsplätze oder/und spezielle Lockerungs- und Mobilisationsübungen sinnvoll sein. Mehr Informationen bekommen Sie z.B. bei der Rheumaliga und/oder bei der Suva.

8.2       Extremsportarten oder Extremhobbies (z. B. Eishockey, Bungee Jumping etc) können sich für einen vorbelasteten Bewegungsapparat als nachteilig erweisen. Unter Umständen wäre es sinnvoll diese vorerst oder auch langfristig einzustellen.

8.3       Bewegen Sie sich, wenn möglich, an der frischen Luft. Sie stärkt einerseits unser Immunsystem und sorgt für Entspannung und Ausgeglichenheit.

Kontakt

Infanger Gesunder Schlaf GmbH
Sihlbruggstrasse 109
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