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Schlafprobleme

Gesunder Schlaf bietet die Essenz für einen erfolgreichen Tag. Lassen Sie sich aber von einer schlechten Nacht nicht gleich aus der Ruhe bringen, denn solange es kein Dauerzustand ist, sollten Sie sich keine Sorgen machen. Jeder Mensch wacht pro Nacht zwischen 20-30mal auf. Da die Dauer dieser Wachphase jeweils unter 3 Minuten ist, bekommen Sie dies gar nicht mit. Wenn Sie doch öfter länger wachliegen, sollten Sie folgende Punkte beachten, um hoffentlich bald wieder gut und gesund schlafen zu können:

1. Genussmittel
Genussmittel wie Nikotin, Kaffee, Alkohol, aber auch Medikamente stören den Schlaf umso mehr, je kürzer sie vor dem Schlafengehen genommen werden.

2. Zeitpunkt
Falls Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht einschlafen können: Verschieben Sie das Zubettgehen um eine halbe Stunde nach vorn oder nach hinten. Dasselbe gilt für die Weckzeit.

3. Regelmäßiger Tages- und Schlafrhythmus
Tägliche Aktivitäten, vor allem die Einnahme der Mahlzeiten, sollte immer zum gleichen Zeitpunkt erfolgen. So kann sich der Körper besser auf den Schlaf vorbereiten. Gehen Sie außerdem möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett - auch am Wochenende.

4. Sport
Sport nicht mehr nach dem späten Nachmittag. Sport am Abend aktiviert den Körper und das verzögert das Einschlafen. Sport hält wach.

5. Essen
Keine späten und schweren Mahlzeiten. Sie stören vor allem das Durchschlafen in der Nacht.

6. Ruhe
Mindestens 30 Minuten vor dem Zubettgehen zur Ruhe kommen. Spaziergänge oder ruhige Musik können zur Entspannung beitragen.

7. Ritual
Möglichst immer das gleiche Einschlafritual einhalten. So signalisieren Sie dem Körper, dass bald geschlafen werden soll.

8. Einschlafen
Entspannen, leichte Musik hören, nicht grübeln, sondern an Angenehmes denken. Falls sie aber partout den Kopf nicht freikriegen, hilft es, ein Tagebuch zu führen um Erlebtes zu verarbeiten. Meistens reicht es auch schon, 3 positive und 3 negative Erlebnisse des vergangen Tages und 3 bevorstehende niederzuschreiben. Autogenes Training hat ebenfalls in vielen Fällen bereits positive Ergebnisse herbeigeführt.

9. Schlafumgebung
Raumtemperatur, Lichtverhältnisse und Lärmpegel können den Schlaf erheblich beeinflussen. Das Bett sollte nur zum Schlafen und nicht etwa zum Arbeiten benutzt werden. Der Körper soll das Bett nur mit Schlafen in Verbindung bringen. Das Schlafzimmer sollte nicht wärmer als 18 Grad sein und eine Luftfeuchtigkeit von etwa 40-60% haben.

10. Schlafdauer
Nicht zu lange im Bett bleiben, eher die Zeit verkürzen. Dadurch wird die im Bett verbrachte Zeit in der Regel effektiver mit Schlafen verbracht.

→ Der Griff zu Medikamenten zur Schlafförderung ist schnell gemacht. Doch langfristig gesehen keine gute Lösung, da diese nach kurzer Zeit abhängig machen. Es gibt heute andere Wege und Mittel einer Schlafstörung entgegenzuwirken. Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich bei uns im Geschäft oder abends bei Ihnen Zuhause. Melden Sie sich ungeniert bei uns: Tel. 041 761 45 20


Quelle: AHG Psychosomatische Klinik, Bad Pyrmont

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